Mittwoch, 13. Juni 2007

Creme (Medizin / Kosmetik)

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Creme im medizinischen Sinne bezeichnet eine Öl-in-Wasser-Emulsion oder Wasser-in-Öl-Emulsion. Dadurch ziehen sie im Gegensatz zu Fettsalben und Salben wesentlich schneller in die Haut ein, sind besser verstreichbar und haben aufgrund des hohen Wasseranteils einen kühlenden Effekt. Leider führen manche Emulgatoren und Stabilisatoren, die benötigt werden, um Öl in Wasser bzw. Wasser in Öl zu emulgieren, unter Umständen zu allergischen Reaktionen.

  • Wasser-in-Öl-Emulsionen (W/O) fühlen sich fettig an und sind nicht mit Wasser alleine abwaschbar. Sie ziehen langsam ein und hinterlassen einen Fettfilm auf der Haut. Sie werden bevorzugt bei trockener Haut verwendet.
  • Öl-in-Wasser-Emulsionen (O/W) fühlen sich nicht so fettig an, wirken kühlend und ziehen schnell ein. Sie eignen sich für fettige Haut. Durch den hohen Wassergehalt müssen sie unbedingt konserviert werden.
  • amphiphile Cremes sind mehrphasig und besitzen Eigenschaften sowohl von W/O- wie auch von O/W-Emulsionen.
  • W/O/W-Emulsion ist ein weiterer Emulsionstyp, eine so genannte Mehrfachemulsionen. Bei diesem Emulsionstyp liegt die innere Phase wiederum in Form einer Emulsion vor. In die innere Ölphase sind nochmals kleinste Wassertröpfchen eingelagert. Dieser Emulsionstyp soll die Vorteile von W/O-Emulsionen und O/W-Emulsionen in sich vereinen. Die äußere wässrige Phase gibt der Haut Feuchtigkeit, die Ölphase pflegt und schützt vor Feuchtigkeitsverlust und die Mikro-Wasserteilchen sorgen für eine lang anhaltende Feuchtigkeitsversorgung der Haut.
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