Mittwoch, 13. Juni 2007

Peeling

Peeling (engl. to peel, „schälen, pellen“) oder Schälkur ist eine kosmetische Behandlung, bei der oberflächliche Schichten der Haut flächig entfernt werden.

Arten

Beim oberflächlichen Peeling wird die oberste Hornschicht der Haut mechanisch oder chemisch entfernt. Diese Behandlung wird umgangssprachlich als Peeling bezeichnet, viele Anbieter bezeichnen diese Methode als Mikrodermabrasion.

Beim mitteltiefen Peeling wird die gesamte Hornschicht chemisch entfernt. Dies muss langfristig vorbereitet werden und benötigt ca. eine Woche bis zur Abheilung.

Beim tiefen Peeling wird die Haut bis zur Kollagenschicht abgetragen. Die Abheilung benötigt mehrere Wochen. In Europa kaum üblich.

Mechanisches Peeling

  • Kochsalz, Meersalz,
  • Salzkristalle,
  • Zuckerkristalle,
  • harte Bürsten, Mikrofasertücher,
  • Tonerde,
  • Sand,
  • Kunststoffpartikel,
  • Zerstoßene oder zermahlene Kerne von z. B. Pfirsichen oder Aprikosen

Chemisches Peeling

  • Fruchtsäuren (wirkt oberflächlich, z. B. Glykolsäure)
  • Trichloressigsäuren (TCA) (wirkt mitteltief)
  • Phenolverbindungen (tiefe Wirkung)
  • Retinoidsäuren (Vitamin-A-Säure)

Peeling per Laser

  • Erbium:YAG-Laser (ziemlich tief, längere Heilungszeit von etwa 1 Woche, Rötung ca. 2 bis 4 Wochen)
  • Gepulster Kohlendioxidlaser (tief, längere Heilungszeit von etwa 1 Woche, Rötung ca. 1 bis 4 Monaten)

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